2018

DORKAS SEMINARE 2018

FÜR GRUPPENLEITER UND GRUPPENGRÜNDER

для руководителей групп и желающих создать группу

Migranten aus den ehemaligen GUS-Staaten

mit den gesundheitlichen Selbsthilfen vertraut machen

sie in die Netzwerke einbinden, Selbsthilfe initiieren.

Information unter 0228 62 96 7684

1. SEMINAR 2018

- Selbsthilfe - Organisation im Prozess -

Von 12 bis zum 14 Januar 2018 fand der 1. Dorkas - Seminar in Boppard statt. Das Thema des Seminars war die Weiterentwicklung und kreative Organisation von Dorkas Netzwerk. Die Teilnehmer konnten in Kleingruppen ihre kreative Modele entwickeln und vorstellen. Eine rege Diskussion und offener Austausch haben wie immer das Klima der Veranstaltung bestimmt. Im März geht es weiter... Wir wagen es!   




SEMINAR 6 - Abschlussseminar 2017

Von 17. bis 19. November fand in Boppard das DORKAS Abschlussseminar 2017.

Insgesamt wurden 2017 6 Seminare von Januar bis November 2017 durchgeführt.

 

Das Ziel der Seminarreihe war die Ausbildung zum Selbsthilfegruppengründer und Selbsthilfegruppenleiter im Interkulturellenkontext.   

 

Seminare wurden zweisprachig (deutsch und russisch) von Migranten und für Migranten  gestaltet und durchgeführt.

 Das Motto von Dorkas Seminaren 2017 war:

 

Selbsthilfe – Selbstverantwortung – Selbstinitiative  

Selbsthilfe:

-       mit der Idee und den wichtigen Aufgabe in der Selbsthilfe Menschen mit chronischen Erkrankungen im interkulturellen Kontext vertraut zu machen und dazu zu animieren dies auch aktiv zu leben 

Selbstinitiative:

-       die Dorkas-Gruppen e.V. Mitgliedern und Gruppenleitern zur Selbsthilfemitgestaltung zu ermutigen und sie dabei zu unterstützen in ihrer Community als Key Person / Mediatoren und Gruppenbildner im Gesundheitsbereich Initiativen und Aufgaben zu übernehmen;

-       Multikulturelle Erfahrung aus anderen Sozialgesellschaften zu nutzen um die Selbsthilfe bei russischsprachigen Migranten bekannt und aktiv zu machen;

Selbstverantwortung:

-       die gefühlte oder tatsächliche Ausgrenzung bei chronisch Kranken Migranten aus der Umgebung und deren Angehörigen durch der Selbsthilfe zu überwinden;

-       die neue Wege seine Lebensqualität durch die Selbsthilfe zu verbessern;

-       die gruppenspezifische und netzwerkorientierte Gruppendynamik im interkulturellen Kontext bewusst zu leben, planmäßig aufzubauen und weiterhin zu unterstützen   


Info Tag 2017

Am 6./7. Oktober 2017 fand in Boppard eine Informationsveranstaltung von Dorkas-Gruppen e.V. statt.


 

 

 

 

Den Interessenten wurde ein buntes Programm aus Vorträgen, praktischen Übungen, Austausch und Diskussion angeboten. An zwei Tagen konnten die Teilnehmer von örtlichen Gruppen des Dorkas-Gruppen e.V. Genaueres über die Vereinsarbeit erfahren, Fragen stellen, Rat holen und ihre persönliche Anliegen in Einzelgesprächen erörtern.

Es gab eine gute Mischung von Referenten aus Betroffenen und Fachleuten, die ihre Erfahrungen und ihr Wissen mit den Gästen teilten und für Diskussionen zur Verfügung standen.

Ein besonders interessanter Teil der Veranstaltung war der Vortrag von Gisela Lott und die anschließende Diskussion. Hier zeigten sich die kulturellen Unterschiede und Gemeinsamkeiten in Bezug auf Gesundheit und  Umgang mit chronischen Erkrankungen. Fazit der Diskussion nach dem Vortrag war, Gesundheit ist in jeder Kultur ein hohes Gut und wird von allen Menschen gleichermaßen angestrebt, auch wenn das Verhalten und das Tun von Betroffenen und Angehörigen , die Gesundheit zu erhalten oder Umgang mit Krankheiten in verschiedenen Kulturen unterschiedlich ist. Genau deswegen  war der Austausch so hilfreich und wichtig. Miteinander leben und voneinander lernen bereichert uns alle.

Das großes Interesse und die breite Resonanz für den Informationstag haben gezeigt, wie wichtig solche Veranstaltungen für chronisch kranke Migranten sind. Die jahrelange Arbeit vom Verein und eine nachhaltige Unterstützung des Dorkas-Gruppen e.V. von Barmer und GKV tragen gute Früchte und zeigen, dass die Idee der Selbsthilfe auch bei den russischsprachigen Migranten langsam aber sicher ankommt.



SEMIMAR 5

"Achtsamkeit - 8 Schritte" Selbstinitiative - Weg der Inklusion"

Am 8 - 10 September 2017 fand das 5. Seminar des DORKAS-Gruppen e.V. in Boppard statt.    

Das Hauptthema des Seminars  hat den kulturspezifischen Aspekt der „Achtsamkeit„ beleuchtet. In diesem Rahmen wurden viele Informationen über Selbstverantwortung und Selbsterkenntnis im Hinblick auf bestimmte Fähigkeiten, Ressourcen, sowie Motivation als Bewegungsfaktor zur Selbstpotenzialfindung im Bereich Inklusion und Gesundheitsförderung  besprochen.


Viktor Bretz, Selbsthilfegruppenleiter aus Nürnberg, hat einen themenbezogenen Vortrag gehalten und die Fragen der Teilnehmer ausführlich beantwortet.


Die Teilnehmer konnten durch thematische Beiträge und intensive Diskussionen, sowie praktische Übungen in Kleingruppen an der  Seminargestaltung aktiv teilnehmen. Außerdem haben die Seminarteilnehmer im Rahmen des Seminarverlaufs Arbeitsgruppen gebildet zum näheren Austausch von eigenen Erfahrungen aus ihren Gruppenaktivitäten und ihrer Arbeit innerhalb ihrer Gruppen zur Gesundheitsprävention für chronisch Kranke. 


SEMIMAR 4

„DORKAS in Sozialen Netzen: Interkultureller Austausch“ 

 

Vom  30.06 - 02.07.2017 haben Mitglieder des Dorkas-Gruppen e.Van  einem vierten Seminar unter dem Thema „DORKAS in Sozialen Netzen: Interkultureller Austausch“ teilgenommen.  

Herr Dipl.-Psychologe Johann Bär, hat themenbezogene Aspekte durch theoretische Inhalte, sowie ingemeinsamen Diskussion und Erfahrungsaustauschebeleuchtet.Die Teilnehmer konnten sich im Rahmen des Seminars über Eigeninitiative, Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit der Teilnehmer der Selbsthilfegruppen vor Ort austauschen. 

Im Rahmen der veran-staltungsbezogenen Netzwerkarbeit und des Erfahrungsaustausches wurden weitere Themen-bereichen, Ideen, und Initiativen für das Arbeitsfeld Migration Gesundheit und Selbst-hilfe erörtert.


Selbsthilfe Tag in Bonn


Am 24.06.2017 fand in Bonn auf dem Münsterplatz das 30 Jährige Jubiläum Bonner Selbsthilfe - Kontaktstelle.

Interessante Gespräche und reger Austausch fand an zahlreichen Ständen statt.

Auch wir durften uns vorstellen und über unsere Arbeit berichten.

Die Vielfallt und das Engagement, die auf dem Münsterplatz zu sehen war, gibt uns Kraft und schenkt Zuversicht, dass die Selbsthilfe in der Gesellschaft angekommen ist. Dies wünschen wir auch bei unserer Landsleute und in unserem Kulturkreis.

Das ist ein von Hauptanliegen unseres Vereins, die Selbsthilfe nicht nur bekannter zu machen, sondern auch die Menschen zu überzeugen, dass sie hilft.   

Wir danken alle, die uns besucht haben und alle die uns unterstützen.

Besonderer Dank gilt der Selbsthilfe-Kontaktstelle Bonn und AOK die uns unterstützen und die Möglichkeit geben auch den aktiven russischsprachigen chronisch Kranken Menschen die Selbsthilfe zu leben.     


Selbsthilfe – ein starkes

Stück Dortmund

Am 24. Juni dreht sich alles um die Selbsthilfe. Am Samstag, dem 24. Juni 2017, präsentieren sich zahlreiche Selbsthilfegruppen unter dem Motto: Selbsthilfe – ein starkes Stück Dortmund“ mit ihren Kontaktstellen im Herzen der Stadt Dortmund auf dem Reinoldikircheplatz. 

Der Selbsthilfetag ist ein besonderer Tag, weil er Gespräche und Erfahrungsaustausch "aus erster Hand" ermöglicht, sowie Kontaktmöglichkeiten und geselliges Miteinander verspricht. Hier können Menschen mit verschiedenen Erkrankungen, ihre Angehörigen und Freunde, interessierte Bürger, sowie professionelle Sozialhilfeeinrichtungen, Krankenkassen zu verschiedenen Themen kommunizieren und Erfahrungen austauschen.

Mitglieder der Selbsthilfegruppe Dortmund wurden im Rahmen der veranstaltungsbezogenen Netzwerkarbeit, Podiums-Diskussionen und  Erfahrungsaustausch - Ideen und Initiativen für das Arbeitsfeld Migration Gesundheit und Selbsthilfe diskutiert. Es waren Themenbereiche wie z.B. Motivation und Erfahrungsaustausch von Betroffene, sowie Zusammenarbeit mit relevanten Hilfeinstitutionen und -angebote in der Umgebung beleuchtet.

Weiterhin wurden wichtige Ideen und Projekte im Kontext der Gesundheitsprävention und Lebenslageverbesserung bei betroffenen Zielgruppen geplant.


SEMIMAR 3

„Selbsthilfe in der Gruppe – Netzwerke und Aktivleben“ 


Vom  05.05 - 07.05.2017 haben Mitglieder des Dorkas-Gruppen e.V. an einem dritten Seminar unter dem Thema „Selbsthilfe in der Gruppe – Netzwerke und Aktivleben“ teilgenommen. 

In Rahmen des Seminarverlaufs wurden viele Informationen über organisatorische Angelegenheiten vor Ort besprochen. 

Die Seminarteilnehmer waren auf 2 Kernaspekte fokussiert: Arbeitsprozesse in den Gruppen von Ort. Hier war wichtig, den Stand der Gruppenatmosphäre und der Kontakte zwischen Gruppenmitgliedern zu analysieren.

Der Seminarleiter, Herr Dipl.-Psychologe Johann Bär, hat themenbezogene Aspekte schematisch in Form einer Schritt-Analyse vorgestellt. 

 

Die Teilnehmer haben dazu interne Gruppenaktivitäten durchleuchtet und im Erfahrungsaustausch über die genannten, sowie andere Methoden, die sie vor Ort nutzen, diskutiert. 

Als zweites war wichtig, die Netzwerkarbeit mit relevanten Hilfeparteien und Ansprechpartnern/in der örtlichen Umgebung zu erörtern, um damit eine Partizipation von diesen vor Ort den Selbsthilfegruppen zu ermöglichen. Weiterhin haben die Teilnehmenden des Seminars über die Verstärkung des DORKAS-Netzwerkes durch die Planung zukünftiger gemeinsamer Öffentlichkeitsarbeit, nämlich  Infoveranstaltungen, Projekte und Treff-Tage gesprochen.

Außerdem konnten die Teilnehmer durch thematische Beiträge und intensive Diskussionen, sowie praktische Übungen in Kleingruppen an der Seminargestaltung nicht nur aktiv teilnehmen, sondern auch die bis jetzt gewonnenen Erkenntnisse auffrischen und verstärken.


SEMINAR 2

„Interkulturelle Kompetenz“ – Einführung „Gruppendynamik in der Selbsthilfe“


  Am 10.03 - 12.03.2017 haben Mitglieder des Dorkas-Gruppen e.V. an  einem zweiten Seminar unter dem Thema „Interkulturelle Kompetenz“ – Einführung „Gruppendynamik in der Selbsthilfe“  teilgenommen. 

 

Die Teilnehmer konnten durch thematische Beiträge und intensive Diskussionen, sowie praktische Übungen in Kleingruppen an der Seminargestaltung aktiv teilnehmen.

In  Rahmen  des Seminarverlaufs wurden viele Informationen über Kultur und ihre Merkmale besprochen. Seminarleiter, Herr Dipl.-Psychologe Johann Bär, hat themenbezogene Aspekte durch Analyse des Modells Kultur Eisberg, Kultursensibilität, sowie Interkulturelle Kommunikation beleuchtet.


Jahresmitgliederversammlung von

Dorkas-Gruppen e.V. 2017

 

Der Dorkas-Gruppen e.V. hat am 11.03.2017 die Jahresmitgliederversammlung 2017 abgehalten. Aufgrund des Rücktritts aus persönlichen Gründen des bis-herigen 1. Vorsitzenden, Herr Andreas Schmidt, wurde eine neue 1. Vorsi-tzende, Frau Maria Major-Kilimann, gewählt. Herr Schmidt bestätigte auf Nachfrage aus dem Mitgliederkreis, dass er auch als einfaches Mitglied dem Verein weiterhin jederzeit mit Rat und Tat unterstützend zur Verfügung steht. Des Weiteren wurden alle Tagesordnungspunkte, wie Finanzbericht 2016, Prüfungsbericht der Kassen-prüfer etc. abgehandelt. Außerdem wurden die vom Dorkas-Gruppen e.V. gepla-nten Aktivitäten für Jahr 2017 besprochen.


SEMINAR 1

"Einführung in die Selbsthilfe"                                           "Selbst-Coaching als Methode"


Vom 13. bis 15.Januar 2017 haben die Mitglieder von DORKAS-Gruppen e.V. an einem weiteren informationsreichen Ausbildungsseminar  aus der Reihe von 6 Seminaren des Ausbildungsprogramms zum Gruppenleiter/Gesundheitscoach  teilgenommen.

Die Seminarteilnehmer  haben wichtige Inputs über theoretische Aspekte des Themas Selbsthilfe und Selbstcoaching als Methode bekommen. Seminarleiter, Herr Dipl.-Psychologe Johann Bär, hat den theoretischen Stoff  durch praktische Übungen ergänzt und in der Gruppenarbeit vertieft.


 

Im Rahmen der Gruppenarbeit haben die Seminarteilnehmer die Möglichkeiten  genutzt, sich auszu-tauschen und ihre Erfahrungen und Kenntnissen über Selbsthilfe einfließen zu lassen.

Die dreitägige Veranstaltung endete mit der Zusammenfassung des Programminhalts, Übungsarbeiten vor Ort in den Gruppen sowie Austausch der geplanten Aktivitäten durch die Gruppenleiter in ihren eigenen Gruppen.