Vereinsführung 

Oleg Burgart 

    1.Vorsitzender

Grigorij Novogrebelsky

    2.Vorsitzender

                         Gisela Lott

                                    Kassiererin


     Struktur 


Unsere Ziele

  • Menschen mit Krankheit und Integrationsproblemen,                        sowie deren Angehörigen Hilfestellung zu geben
  •  Gründungen von Selbsthilfegruppen zu fördern
  •  Selbsthilfegruppen zu begleiten
  •  Gruppenleiter/innen zu schulen

Unsere Geschichte

 

1994        Erste Dorkas-Gruppen entstehen in der Nähe der baptistischen Kirche in Berlin. Das Kernanliegen von Suchtselbsthilfe wird jedoch weder von den Pastoren, den Betroffenen, noch von den Gruppenleitern verstanden. Es gründen sich bundesweit fast 60 Gruppen, die jedoch eher einen Alibicharakter haben um Behörden, Begutachtungsinstituten und Gerichte zu beruhigen und den Nachweis des Besuchs einer Sucht-Selbsthilfegruppe belegen. Dorkas-Gruppen löst sich 2001 von der baptistischen Kirche und entwickelt sich in der Nähe eines Beratungsinstituts das MPU-Beratung anbietet.

2003        Dorkas-Gruppen gründet sich als Verein in Lüdenscheid. Noch ist Dorkas-Gruppen e.V. von seinen Besuchern und Gruppenleitern zu nahe an der Fahreignungsbegutachtung, dies ändert sich zunehmend, als man sich von einem Beratungsinstitut endgültig abkoppelt. Doch die Gruppenbesucher können mit Suchtselbsthilfe nichts anfangen und verstehen nicht die Notwendigkeit von Austausch und Gespräch um eine Abstinenzentscheidung zu stabilisieren. Im Einzelnen erleben die Betroffenen deswegen viele Rückfälle und sind über das Gruppenangebot enttäuscht. Die Folge ist Rückzug. Darunter leiden vor allem die Familien.

2007        Dorkas-Gruppen wird 3 Jahre lang Projektpartner des Fachverbands Drogen und Rauschmittel (FDR). Im Rahmen eines durch die Bundesregierung geförderten Projekts werden 4  Fachkräfte angestellt um Gruppengründungen voran zu treiben. Das Projekt scheitert in 2 von 3 Regionen, weil die Vermittlungs- und Kommunikationsstrategie (was soll vermittelt werden, was ist das inhaltliche Angebot) den Kommunikationsmöglichkeiten und -bedürfnissen der Zielgruppe nicht gerecht wird.

2007/8  hat Dorkas-Gruppen etwa 18 eigene Gruppen bundesweit, am Ende des Projekt sind nur noch 10 Gruppen nachweisbar. Einmal mehr wird deutlich, das die Botschaft „Sucht-Gruppen-Selbsthilfe“ so nicht bei den Betroffenen und deren Familien ankommt, wie das „konventionell“ entsprechend den klassischen Formen der  Suchtselbsthilfeangebote mit Betroffenen und Beteiligten kommuniziert wird.

2009      wird mit kompetenter Unterstützung einer PR-Agentur aus Schwäbisch Gmünd, ein PR-Projekt aufgelegt und umgesetzt. Zunächst geht es darum Dorkas-Gruppen überhaupt ins Gespräch zu bringen um das „Sende- und Empfangsproblem“ der Botschaft überhaupt mit der Zielgruppe zu kommunizieren

2010        Dorkas-Gruppen löst sich vom Fachverband Drogen und Rauschmittel, (die thematische Nähe zur Sucht und nicht zum soziokulturellen Status der Betroffenen und Beteiligten ist einer der Grundkonflikte) und sucht, mit Unterstützung der BARMER-GEK den eigenen Weg.  

2011     finanziert auf Rat der beratenden PR-Agentur die BARMER-GEK eine wissenschaftliche Studie durch die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd zum Thema „Sucht und Selbsthilfeverhalten“. Die Ergebnisse bestätigen eine notwendige Ziel- und Methodenkorrektur und die Themenöffnung.

2012      beginnt Dorkas-Gruppen e.V. die Studienergebnisse in ein Programm umzusetzen, dass mit gezielten Methoden aus dem Coaching zunächst eine örtliche/regionale Basis  von Gesundheitscoach’s entwickelt um daraus lokale Gruppenbildungen zu aktivieren. Das Programm erweist sich schon nach 9 Monaten als wirksam!

2013     Im Januar beginnt die erste Ausbildungsgruppe unter Leitung des 1ten Vorsitzenden der als Diplompsychologe und systemischer Coach ein Ausbildungsprogramm, die im Rahmen der von BARMER GEK geförderten Projekt zur Verbesserung der Lage von chronisch Kranken und deren Angehörigen bei den russischsprachigen Migranten unter Verwendung der Erfahrung aus zwei Sozialkulturen. In den Seminaren wird das Thema "Gesundheit und Selbsthilfe" als Grundlage für den Prozess zum Aufbau und zur Weiterentwicklung eines Netzwerks. 

2013   im September kommt ein weiterer Baustein hinzu, es wird ein Pilotprojekt (gefördert durch AOK) gestartet, dass ein Grundlagenseminar für Angehörige zum Umgang mit „chronischer Krankheit“ anbietet.

2014 in Oktober startet die 2 Reihe von Ausbildungsseminaren. Das Projekt zur Verbesserung der Lage von chronisch Kranken und deren Angehörigen bei den russischsprachigen Migranten hat sich bewahrt und zeigt, dass der Verein sich weiter entwickelt. 

Es entstehen weitere Selbsthilfegruppen und werden weitere Netzwerker aktiv. So in Dortmund, Olpe und Meckenheim.

Dorkas-Gruppen verabschiedet sich von der alten (gehackten) Webseite und verändert seine Kommunikationsmethoden grundlegend.

Der Mitgliederzuwachs bei Dorkas-Gruppen ist bedeutend, in kurzer Zeit gelingt es Dorkas-Gruppen e.V. über die neue Netzwerkstrategie (regionale Gesundheitscoach als örtliche Ansprechpartner) weitere Mitmacher und Suchende zu finden. Es melden sich Betroffene und Angehörige mit anderen chronischen Erkrankungsdiagnosen, die Dorkas-Gruppen e.V. als Kommunikationsschrittmacher sehen und von den Angeboten profitieren.

Dorkas-Gruppen wird jetzt auch regional von Fachinstitutionen aus Selbsthilfe und Gesundheit besser wahrgenommen.